KOLUMNE. Der Wirtschaftsnobelpreis für Robert Hall und Michael Woodford rückt Modelle der Geldpolitik in den Fokus. Gunther Schnabl kritisiert deren Einfluss auf Zentralbanken und fragt, ob die Fed unter Kevin Warsh vor einer geldpolitischen Kehrtwende steht.
Die US-amerikanischen Ökonomen Robert Hall und Michael Woodford werden den „Wirtschaftsnobelpreis“ der Schwedischen Reichsbank erhalten. Laut der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften haben ihre wissenschaftlichen Arbeiten dazu beigetragen, dass Geld- und Finanzpolitik wirtschaftliche Schwankungen besser ausgleichen können. Der Leiter des Preiskomitees lobte, dass ihre Modelle heute von Regierungen und Zentralbanken weltweit genutzt würden.
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