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Makro

Erholung im Abseits?

- Pablo Duarte

KONJUNKTURBERICHT. Globale Unsicherheit, hohe Inflation, steigende Energiepreise und geopolitische Risiken bremsen die Konjunktur. Gleichzeitig stützen Konsum, Geld- und Fiskalpolitik die wirtschaftliche Entwicklung.

🎧Für Podcast-Liebhaber: In ca. fünf Minuten werden in unserem KI-generierten Podcast (erstellt mit NotebookLM) die wichtigsten Punkte des Konjunkturberichts diskutiert. 

Global: Unsicherheit belastet das Wachstum

Die jüngste Eskalation im Iran-Konflikt treibt die Unsicherheit wieder nach oben und dürfte die Erholung der Geschäftslage belasten.

USA: Konsum unter Beobachtung

Der Konsum bleibt robust. Anhaltend hohe Inflation und höhere Zinsen bergen jedoch Abwärtsrisiken.

Euroraum: Gegenwind durch Energiepreise und Zinsen

Steigende Öl- und Gaspreise sowie höhere Leitzinsen belasten Kreditnachfrage und Konjunktur.

China: Politik stützt eine schwache Binnenwirtschaft

Expansive Geld- und Fiskalpolitik stabilisieren die Konjunktur, doch die schwache Binnennach- frage und geopolitische Risiken bremsen.

Kurzinterview mit Dr. Pablo Duarte

Worum geht es in diesem Konjunkturbericht?

Pablo Duarte: Der Bericht gibt einen Überblick über die wirtschaftliche Lage in den USA, der Eurozone und China. Betrachtet werden unter anderem Wachstum, Konsum, Arbeitsmarkt, Inflation, Rohstoffpreise sowie Zins- und Fiskalentwicklungen. Ziel ist es, aktuelle Konjunkturtrends einzuordnen und daraus eine Einschätzung für die weitere wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2026 abzuleiten.

Warum wird die weltweite Konjunktur derzeit gebremst?

Duarte: Ein wichtiger Belastungsfaktor ist die gestiegene Unsicherheit durch die Eskalation im Iran. Höhere Öl- und Gaspreise verteuern Energie und erhöhen den Inflationsdruck. Gleichzeitig wirken höhere Zinsen bremsend auf Investitionen und Kreditnachfrage. Diese Kombination erschwert eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung in vielen Regionen.

Wie unterscheiden sich die wirtschaftlichen Aussichten in den USA, der Eurozone und China?

Duarte: In den USA bleibt der Konsum bislang robust und der Arbeitsmarkt stabil. Die Eurozone leidet stärker unter höheren Energiepreisen und restriktiveren Finanzierungsbedingungen. In China stützen Geld- und Fiskalpolitik zwar die Wirtschaft, doch eine schwache Binnennachfrage und der belastete Immobiliensektor bremsen das Wachstum weiterhin.

Welche Entwicklung wird für Deutschland und die Eurozone im Jahr 2026 erwartet?

Duarte: Für Deutschland und die Eurozone wird nur ein verhaltenes Wachstum erwartet. Staatliche Investitionsprogramme können zwar Impulse setzen, gleichzeitig belasten steigende Energiepreise und eine restriktivere Geldpolitik die Konjunktur. Ohne zusätzliche Reformen könnten Infrastruktur- und Rüstungsinvestitionen nur begrenzte Wachstumswirkungen entfalten.

Welche Quellen und Datengrundlagen wurden für den Bericht genutzt?

Duarte: Der Bericht stützt sich auf Zeitreihen und Statistiken verschiedener Institutionen sowie auf Marktindikatoren. Genutzt werden unter anderem Daten von Macrobond, Bloomberg, Europäische Zentralbank, Federal Reserve, OECD, IWF, Eurostat, U.S. Bureau of Labor Statistics, Conference Board, Universität Michigan und Indeed Hiring Lab.

Rechtliche Hinweise

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