18.07.2018 - Studien

US-Geldpolitik im Handelskrieg


Handelskriege haben Potential zusätzlichen Inflationsdruck zu schaffen, bevor die ökonomische Aktivität gedämpft wird. Die US-Geldpolitik könnte zunächst restriktiver, dann aber wieder expansiver agieren.

Sowohl in seiner Rede vor dem US Senat am 17. Juli als auch in einem vor kurzem gegebenen Interview auf Marketplace, wählte Federal Reserve Präsident Jerome Powell einen zuversichtlichen Ton in Hinblick auf den Zustand der US-amerikanischen Wirtschaft. In seinem Interview betonte er, dass „die Wirtschaft in einer sehr guten Lage ist (…) die Arbeitslosigkeit jetzt unter 4 Prozent liegt (…) wir sahen Menschen in den Arbeitsmarkt widereintreten oder diesen nicht mehr verlassen (…) die Inflation ist graduell gestiegen und tangiert nun die 2 Prozent. Also sind wir sehr nah an unserem Inflationsziel. Ich würde jedoch nicht sagen, dass wir dieses schon vollständig erreicht haben.“ (Lesezeit ca. 8 min.)

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